Promovend:innen
Foto: Gelhausen/HSU/UniBwH
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Kira Kock hat von 2019–2025 Rechtswissenschaften an der Universität Münster und University of Helsinki, Finnland, mit dem Schwerpunkt „Rechtswissenschaften in Europa“ sowie den Zusatzstudiengang „International Law“ studiert. Von 2022–2023 absolvierte sie einen Master of Laws (LL.M.) in „Human Rights and Social Justice“ an der University of Connecticut, USA. Sie war Studienstipendiatin bei der Heinrich-Böll-Stiftung.
Seit Dezember 2025 ist sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Öffentliches Recht mit einem Schwerpunkt im öffentlichen Wirtschaftsrecht und Recht der Transformation von Prof. Dr. Dana-Sophia Valentiner (HSU/UniBw H) tätig und promoviert zu rechtlichen Fragen reproduktiver Gerechtigkeit.
„Reproduktive Gerechtigkeit ist eine Frage von Macht und Recht: Solange das Recht nicht schützt, sondern reguliert, kontrolliert und sanktioniert, entscheiden weiterhin Staat, Gerichte und gesellschaftliche Normen über Körper und Schwangerschaft und nicht die betroffenen Personen selbst.“
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Dipl. jur. Anna Schneeberg (LL.B.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin bei Professorin Dr. Henrike von Scheliha an der Bucerius Law School. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Bucerius Law School in Hamburg und an der University of Lisbon School of Law in Lissabon und legte ihr erstes Staatsexamen im September 2024 ab.
In ihrer Promotion im Familienrecht befasst sie sich mit Autonomie in der Mutterschaft. Sie untersucht, wie rechtliche Regelungen in den Phasen vor, während und nach der Schwangerschaft gebärfähigen Personen autonomes Handeln ermöglichen oder begrenzen.
"Mutterschaft ist nicht nur eine rechtliche Kategorie, sondern ein komplexes soziales, kulturelles und historisch gewachsenes Phänomen. Reproduktive Gerechtigkeit verlangt danach, Mutterschaft als ein ganzheitliches Konzept zu betrachten und damit ein Autonomieverständnis in den Mittelpunkt zu rücken, das individuelle Entscheidungen und kollektive Rahmenbedingungen miteinander verknüpft – und so Ansatzpunkte für notwendige Veränderungen im Recht aufzeigt."
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Mareike Grapke studiert Soziologie (M.A.) an der Universität Rostock und ist Mitarbeiterin des Forschungsnetzwerks ReproGerecht.
Zuvor studierte sie Soziologie und Erziehungs- und Bildungswissenschaften (B.A.) in Rostock und München. Ihre Bachelorarbeit schrieb sie zu Männlichkeitsbildern in deutschen Dating-Shows